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Drei Lehrer-Urgesteine in die Pension verabschiedet

Mit Friedhelm Leneke, Egon Uennigmann und Reinhard Klostermann hat das Europa-Gymnasium Warstein zum Ende des Halbjahres jetzt drei langjährige Lehrer in den Ruhestand verabschiedet.

"Ihr seid Urgesteine des Gymnasiums“, dankte Schulleiter Bernd Belecke den Neu-Pensionären. Zusammen vollendeten die Männer mehr als 100 Dienstjahre.

Die meiste Zeit im Kollegium verbrachte Friedhelm Leneke, der seit 1979 Latein und Philosophie am Gymnasium Warstein unterrichtet hat. Besonders persönlich fiel die Rede des Philosophie-Kollegen Stefan Rheims über den Neu-Pensionär aus. Die anfänglichen Begegnungen seien sehr holperig gewesen. Doch daraus sei letztlich eine Art Freundschaft entstanden, inklusive gemeinsamer Planung des Unterrichts. „Ich werde dich nicht nur als Kollegen vermissen, denn wir teilen weitaus mehr als ein Unterrichtsfach“, schloss Rheims ab.

Gesangseinlage für Schalke-Fan

Egon Uennigmann, Lehrer für Erdkunde und Deutsch, folgte im Jahr 1981. Über ihn hatte Günther Risse etwas zu berichten, denn an deren Lehrertisch sei nicht immer nur über den Unterricht diskutiert worden. „Es gab häufig interessante Gespräche über unsere Muttersprache, sie kann sehr verwirrend sein“, sagte Risse und listete einige dieser Beispiele auf. So hätte es die Kollegen zum Beispiel gewundert, wieso ein Feuerwehrmann nach jahrzehntelangem Feuerlöschen nun eine goldene Anstecknadel bekomme.

„Glück auf, Glück auf, unser Meister geht“, sangen anschließend die Schalke-Fans unter den Kollegen in einer überraschenden Gesangseinlage. Denn auch Uennigmann ist seit jeher Anhänger der Königsblauen. Marc Heßling und Stefan Budde bestätigten, dass bei ihm nicht nur der Teamgeist gewährt, sondern auch für die gesunde Verpflegung mit Durstlöschern und Honig gesorgt sei.

Oscar für die sauberste Tafel

Reinhard Klostermann, zuständig für Biologie und katholische Religion, kam 1983 als Lehrer zum Gymnasium. „Reinhard kann super erklären, bei Problemen und Schwierigkeiten fragen sie Herrn Klostermann“, würdigte Winfried Nübel den Ruheständler mit erhobenen Armen. Anschließend ertönte Musik und die Versammlung verwandelte sich kurzerhand in eine Oscar-Verleihung. In Kategorien wie „Sauberste Tafel“ und „Höchster Kakaokonsum“ nahm Klostermann seine Preise entgegen.

Die drei künftigen Pensionäre waren sich einig, dass sie alle den Umgang besonders mit jungen Menschen vermissen werden, aber nun erstmal ohne Eile das Leben genießen möchten.


Mittwoch, 31. Januar 2018
Von: Chantal Mena, WP, 31.1.2018



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