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Verantwortung übernehmen für einmalige Lebenserfahrung

Christopher Prange aus Hirschberg absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr im 9950 Kilometer entfernten Ecuador.

Christopher Prange (Abi 2013) absolviert ein Jahr lang Freiwilligendienst in Ecuador.

Die Wege nach dem Abitur führen überall hin. Für den frisch gebackenen Abiturienten Christopher Prange führt der Weg 9 950 Kilometer von zu Hause weg, nach Riobamba in Ecuador. Was zieht einen jungen Mann aus dem beschaulichen Hirschberg, der gerade sein Abitur in der Tasche hat und dem nun alle Wege offen stehen, ein Jahr lang auf die andere Seite der Welt? Der Achtzehnjährige erklärt es: „Ich möchte mich mit der Fremde vertraut machen, Vorurteile abbauen, Freunde gewinnen und mich selbst besser kennenlernen.“

 

Sein Anliegen, Verantwortung zu übernehmen und eine einmalige Lebenserfahrung zu machen, brachte ihn dazu, sich vor etwa einem Jahr auf die Suche nach einem Freiwilligendienst im Ausland zu machen. Fündig wurde er schließlich bei der katholischen Friedensbewegung „pax christi“, die auf der ganzen Welt aktiv ist und für die er nun ein Jahr lang in Ecuador aktiv sein wird. In dem südamerikanischen Staat kommt Christopher nach Riobamba, einer 150 000 Einwohner großen Stadt in den Anden am Fuße des Vulkans Chimborazo, der bis auf 6 310 Meter Höhe reicht. Vor Ort lebt Christopher in einer Gastfamilie, zu der er in Ecuador den ersten Kontakt haben wird. Unterstützung erfährt er in Südamerika aber auch von Yachachic, einem Partnerverein von „pax christi“ für die ländliche Entwicklung im Hochland Ecuadors.

 

Seine künftigen Aufgaben bekommt Christopher vom Ministerium für ländliche Entwicklung „Mies“, die ersten Tätigkeiten kennt er sogar schon: „Ich werde Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen betreuen und unterrichten und das zuständige Team im Ministerium mit anderen Freiwilligen unterstützen.“ Der hauptsächliche Aufgabenbereich des Ministeriums umfasst Altenpflege, Behindertenarbeit und regionale Entwicklungsprogramme in den Dörfern des Hochlandes.

 

„Auf die Arbeit im Ministerium bin ich besonders gespannt, denn hier erlebe ich meinen ersten richtigen Kontakt zu den Lebensumständen der Menschen in Ecuador“, erzählt Christopher von dem, was ihn erwartet.

 

Doch bevor all das Neue kommt, muss er (natürlich nur vorübergehend) das Alte hinter sich lassen: Ende Juli steht der Abschied von seinem Heimatdorf, seiner Familie und seinen Freunden an, ehe er mit 20 weiteren jungen Menschen, die ebenfalls ein Jahr im Friedensdienst tätig sein werden, ein Vorbereitungsseminar in Eupen in Belgien besucht. Hier werden die Freiwilligen an die fremden Kulturen herangeführt und auf ihren Einsatz vorbereitet. Am 14. August geht es dann 20 Stunden im Flugzeug über den Atlantischen Ozean nach Ecuador. Für seinen Friedensdienst benötigt Christopher einen Unterstützerkreis. Zum einen sammelt er Spenden, um einen Teil der Kosten zu decken, zum anderen möchte er mit Hilfe dieses Unterstützerkreises Öffentlichkeitsarbeit leisten. Er wird Freunden, Bekannten und Unterstützern regelmäßig über seine Erfahrungen und das Leben in Ecuador Bericht erstatten. Außerdem können die Unterstützer den „pax christi Rundbrief“ erhalten, in dem alle Friedensdienstler von „pax christi“ über ihre Erlebnisse berichten. Die Spenden finanzieren ausschließlich Christophers Arbeit, was darüber hinausgeht wird dem Projekt zur Verfügung gestellt.

 

Kontoinhaber: pax christi Paderborn, Postbank Dortmund, Kontonr: 2322463, BLZ: 440 100 46 Verwendungszweck „Freiwilligeneinsatz Christopher Prange“


Freitag, 26. Juli 2013
Von: Daniel Platte, Abi 2013, WA, 26.7.2013



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